51:0 Tore – Berliner dominieren UWH-Liga

51:0 Tore – Berliner dominieren UWH-Liga

Bislang sind zwei Spieltage in der aktuellen Saison der deutschen Unterwasserhockey-Liga gespielt und sportlich gibt es vor allem ein Thema: Die unerwartet deutliche Dominanz der Sporttaucher Berlin. Das Team aus der Hauptstadt hat bislang fünf Siege in fünf Spielen aus dem Wasser geholt und dabei nicht ein einziges Gegentor kassiert – bei 51 selbst erzielten Toren.

Diese beeindruckende Tordifferenz sorgt auch in der Ligaleitung für eine gehörige Portion Respekt. „Die Sporttaucher Berlin sind diese Saison wirklich sehr stark und das, obwohl sie auch in der Spielgemeinschaft noch mehrere sehr gute SpielerInnen stellen“, gibt Selina Höckele, bei UWH Deutschland für die Medienarbeit zuständig, zu bedenken. Allerdings weist Höckele auch auf die Teams aus München und Weinheim hin: „Sie sind stärker aus der Corona-Pause zurückgekehrt.“

Beachtlich ist, dass man diese Aussage so auch für den gesamten Sport in Deutschland treffen kann. Schließlich treten acht Teams in der aktuellen Saison an. Das sind mehr als bei der zuletzt ausgetragenen Spielzeit. Zwar ist es natürlich auch im Unterwasserhockey so, dass aktuell immer mal wieder einzelne Teammitglieder ausfallen, weil sie Corona-Kontaktpersonen sind – aber welcher Sport hat damit aktuell nicht zu kämpfen?

Umso positiver ist es, dass die UWH-Saison dieses Jahr mit einer vergleichsweise große Ligastärke mit acht Teams ausgetragen wird. Das führt dazu, dass es mit drei Spieltagen und insgesamt sechs Begegnungsrunden genügend Möglichkeiten gibt sich unter Wasser zu messen – auch wenn man mal einen Spieltag wegen Corona verpasst.

Tabelle der UWH Liga nach dem 2. Spieltag
(Quelle: vdst.de)

Länderpokal im Finswimming 2022

Länderpokal im Finswimming 2022

Am 12. März fand in der Roland-Matthes-Schwimmhalle in Erfurt der traditionelle Länderpokal im Finswimming statt. Trotz sehr strenger Covid-Auflagen hat es der Tauchsportclub Erfurt geschafft, einen tollen Wettkampf auszurichten.Die Berliner Mannschaft, angeführt von Landestrainer Tim Willruth und Stützpunkttrainierin Ute Beck, bestand aus insgesamt 17 nominierten Sportlerinnen und Sportlern der vier Berliner Vereine Berliner TSC, TC fez, TC Marzahn und TC Oberspree.
Das Damenteam bestehend aus Paula Ahnert (TCM), Felicia Newerla (TCM), Emilia Eggert (BTSC), Emilie-Nora May (BTSC) und Maxime Manthey (TCO) haben von Beginn an den Kampf um den Siegerpokal mitbestimmt. Ihre größte Konkurrenz, der LTV Baden-Württemberg, war ihnen bis zur finalen 4×100 FS-Staffel punktemäßig dicht auf den Fersen, doch mit einem deutlichen Sieg in der Staffel haben sich die jungen Damen den wohlverdienten 1. Platz gesichert!
Weniger golden, dafür silbern, wurde der Pokal des Berliner Jungenteams aus Jan Bandlow (BTSC), Anton Welke (BTSC), Kevin Kwauka (TCM), Rufus Patge (TC fez) und Enrico Schlobohm (TC fez). Trotz sehr starker Einzelleistungen musste sich das Team schlussendlich nur der Mannschaft des LTV Thüringen geschlagen geben.
Das Mädchenteam, Zoe Götz (TCM) und Juliane Zobel (TC fez), sowie das Männerteam, Tim Willruth (TC fez), waren pandemiebedingt stark dezimiert und haben um die Vergabe der Pokale keine Rolle gespielt. Dennoch sollten hervorragende Einzelleistungen genannt und hervor gehoben werden!
Wir bedanken uns herzlich beim LTV Thüringen und Tauchsportclub Erfurt für die Organisation und Durchführung des Wettkampfes, sowie bei unseren beiden Kampfrichtern Matthias Tech (TCM) und Ulrike Willruth (TC fez) und unseren weiteren Betreuern Peggy May und Andre Nagel (beide BTSC) für die tolle Unterstützung der Berliner Auswahlmannschaft.

Bericht von Tim Willruth, Landestrainer Finswimming Berlin

Weltmeisterschaften im Finswimming: Sie macht es noch einmal – Johanna Schikora gelingt Double

Weltmeisterschaften im Finswimming: Sie macht es noch einmal – Johanna Schikora gelingt Double

Letzter Wettkampftag im Becken von Tomsk: Über ihre letzte Einzelstrecke beweist Johanna Schikora mit einem weiteren Sieg über die 800m Finswimming ihre Klasse. In einem engen Rennen spielt sie auf der letzten Bahn ihre Klasse aus und gewinnt ihr zweites Gold. Johanna gelingt es perfekt, die Strategie von Heimcoach Volko Kucher umzusetzen. Mit fantastischem Kampfgeist und höchster Konzentration belohnt sich die 19-Jährige mit erneutem Edelmetall.

Unmittelbar nach der Siegerehrung stellt sich die Sportsoldatin in den Dienst des Teams. Die abschließende 4x 100m-Staffel bietet die letzte Chance für ein weiteres Ticket für die World Games. Mit Platz 7 gelingt das Vorhaben. So wird Johanna voraussichtlich im kommenden Jahr neben den 400m auch in der Staffel an den Start gehen können.

Wir sind stolz auf Johanna und freuen uns mit ihr über die großartigen Erfolge.

Die 800m hier zum Nachsehen – Johanna schwimmt auf Bahn 2: Finals Day 4 | World Championships – Tomsk (olympics.com) [ab ca. 0:42:20 – 0:50:50]

Ergebnislisten: CMAS World Championship Tomsk 20/21 (finswim.info)

Alice Wittmann, 1. Vorsitzende TC fez Berlin

Weltmeisterschaften im Finswimming – Johanna Schikora setzt mit Weltmeistertitel Ausrufezeichen hinter eine schwere Saison

Weltmeisterschaften im Finswimming – Johanna Schikora setzt mit Weltmeistertitel Ausrufezeichen hinter eine schwere Saison

Am zweiten Wettkampftag erkämpft sich Johanna Schikora einen Sieg über ein verflixtes Coronajahr, besiegt Selbstzweifel und belohnt sich mit Gold in nationaler Rekordzeit über 1500m Finswimming. Im Becken von Tomsk verweist sie die Finswimming-Elite über die längste Strecke auf die Plätze. Dabei überzeugt die 19-jährige Sportsoldatin mit Konstanz und bestechender Technik. Sie arbeitet sich im ersten Drittel an die Spitze, die sie über die Distanz kontinuierlich verteidigt. Wie ein Uhrwerk baut sie den Vorsprung auf 14 Sekunden aus und schlägt in neuer Deutscher Rekordzeit von 13:22,91 an – als Erste, als neue Weltmeisterin.  

Heimtrainer Volko Kucher, der Johanna von Berlin aus coacht, fehlen immer noch die Worte. Es lässt sich kaum beschreiben, was dieser Erfolg für Sportlerin und Trainer bedeuten. 

Bereits am Vortag sicherte sich Johanna Schikora über 400m Finswimming das Ticket für die im kommenden Jahr in Birmingham [USA] stattfindenden World Games. Das war ein wesentliches Ziel. Am heutigen Vormittag misslang der Finaleinzug über die 200m. Doch zeigt Johanna ihre Stärke – der unbändige Wille, das Beste zu erreichen, über sich selbst hinauszuwachsen. Im abendlichen Finale macht sie sich zur Weltmeisterin.

Das Rennen hier zum Nachsehen: https://youtu.be/RFlU8c4M1Xg [ab ca. 2:07:40]

Ergebnislisten: CMAS World Championship Tomsk 20/21 (finswim.info)

Alice Wittmann, 1.Vorsitzende TC fez Berlin